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Unklarheit über Erfolg von Hannovers Techno-Umzug

Widersprüchliche Angaben zur Teilnehmerzahl standen am Ende der neunten Ausgabe der Reincarnation Parade am vergangenen Samstag in Hannover.

Widersprüchliche Angaben zur Teilnehmerzahl standen am Ende der neunten Ausgabe der Reincarnation Parade am vergangenen Samstag in Hannover. Während die Veranstalter von der Agentur Show Tops, über 300.000 Raver zählten, kam die Polizei auf lediglich 100.000 Teilnehmer. Damit wäre der Aufwärtstrend, den die anderen Paraden in Deutschland und in der Schweiz mit wieder angestiegenen Besucherzahlen vermelden konnten, auf dem zweitgrößten deutschen Rave-Umzug gebrochen. Denn vor zwei Jahren feierten in der niedersächsischen Landeshauptstadt noch 350.000 Raver. Davon unbeeindruckt zogen die Dance-Fans rund 20 Techno-Trucks hinterher und trafen sich am Abend auf den größtenteils ebenfalls von Show Tops veranstalteten Parties. Hier reichte das Programm von Underground-Acts wie Richie Hawtin, Chris Liebing, Moguai oder Ellen Allien bis zu kommerzielleren Dance-Acts wie DJ Sammy, DJ Quicksilver, Pulsedriver oder Warmduscher.