Universal Music rangierte im dritten Quartal in Großbritannien nach Marktanteilen bei den Alben und bei den Singles an der Spitze: Bei den Alben kam Universal auf einen Marktanteil von 25,3 Prozent, bei den Singles auf 25,9 Prozent. Bei den Longplayern liegt die EMI-Gruppe auf Rang zwei, die allerdings mit 17,7 Prozent die schwächste Bilanz seit dem Zusammenschluss von Capitol und Virgin einfuhr, gefolgt von Warner mit 14,7 und Sony mit 13,6 Prozent. Während BMG bei den Alben mit 9,4 Prozent nur den fünften Platz belegt, schafft es der Konzern bei den Singles mit 17,3 Prozent auf den zweiten Rang, es folgen Sony mit 14, EMI mit 9,2 und Warner mit 8,7 Prozent. Der BMG-Aufstieg bei den Singles resultiert vor allem aus den Erfolgen der Labelgruppe RCA-Arista, die mit Erfolgen von Acts wie Blu Cantrell und Dido einen Marktanteil von 15,1 Prozent erreichte. In der Longplay-Label-Liste führt dagegen zum dritten Mal in Folge Sony mit nunmehr 12,3 Prozent. Parallel zu den Erfolgen in Großbritannien lag Universal Ende September auch in den USA nach Marktanteilen vorn: Hier kommt das Unternehmen auf 29,7 Prozent, gefolgt von Warner, BMG, Sony und EMI. Eine fusionierte Warner-BMG-Gruppe würde Universal mit einem Marktanteil von 32,7 Prozent ausstechen, was wiederum einer EMI-Warner-Union mit 25,7 Prozent nicht gelänge.
Universal zur Quartalsbilanz in UK und den USA vorn
Universal Music rangierte im dritten Quartal in Großbritannien nach Marktanteilen bei den Alben und bei den Singles an der Spitze. Auch in den USA liegt das Unternehmen weiterhin vorn.





