Universal Music fühlt sich im Kampf gegen rückläufige Singles-Verkäufe im britischen Königreich von der Official Charts Company (OCC) sabotiert. Universal-Sales-Director Brian Rose kritisierte, dass die Chartsermittler die neuen Pocket-Singles im 3-Inch-Format, die eine zentrale Rolle in der Strategie des Unternehmens spielen, bei der Chartserhebung nicht berücksichtigen. „Universal arbeitet hart um neue Formate einzuführen, bekommt dabei aber eine Hand auf dem Rücken festgebunden, erklärte Rose auf der Universal-Vertriebstagung. „Warum werden 5-Inch-Singles zugelassen, 3-Inch-Formate aber nicht? Das ist lächerlich!“. Ein OCC-Sprecher erklärte, man sei durchaus offen dafür, das neue Format in den Charts zu berücksichtigen. Rose konnte sich in seiner Ansprache auch einen Seitenhieb auf EMI nicht verkneifen: Das Unternehmen hatte jüngst verkündet, mit der Einführung von 2-Track-Singles zum Preis von 1,99 Pfund, den kürzlich erfolgten Aufschwung im britischen Singles-Segment bewirkt zu haben. „EMI ist immer schnell dabei, Lorbeeren für Dinge einzuheimsen, mit denen sie überhaupt nichts zu tun hatten“, erklärte Rose.
Universal wirft UK-Chartsmachern Boykott vor
Universal Music fühlt sich im Kampf gegen rückläufige Singles-Verkäufe im britischen Königreich von der Official Charts Company (OCC) sabotiert.





