Recorded & Publishing

Universal will weiter mit FTC streiten

Die Federal Trade Commission hat ihr Urteil wegen unzulässiger Preisabsprachen gegen Universal und Warner aus dem Jahr 2001 bestätigt. Dabei ging es um Aufnahmen der 3 Tenöre.

Die Federal Trade Commission (FTC) bestätigte am 28. Juli ihr Urteil wegen unzulässiger Preisabsprachen gegen Universal Music und Warner Music aus dem Jahr 2001. Dabei ging es um Aufnahmen der 3 Tenöre. Die US-Wettbewerbsbehörde bemängelte damals, dass beide Firmen im Zuge der Vermarktung der dritten Einspielung von Luciano Pavarotti, Plácido Domingo und José Carreras aus Anlass der Fußball-WM in Frankreich im Jahr 1998 Rabatte und Werbekostenzuschüsse für ältere Aufnahmen der 3 Tenöre eingefroren hatten, um so höhere Preise für die damals aktuellste CD der drei und das entsprechende Video erzielen zu können. Die FTC hatte den Firmen solche Praktiken untersagt, ein US-Verwaltungsgericht bestätigte diesen Spruch im Juli 2002. Während Warner bereits im Jahr 2001 den Entscheid der FTC akzeptierte, besteht Universal auch nach dem jüngsten Spruch darauf, nichts Unrechtes getan zu haben. Ein Unternehmenssprecher erklärte, Universal sei mit dem Urteil nicht einverstanden und wolle erneut in die Revision gehen.

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