In den USA will Universal Music nach bislang offenbar nur bescheidenen Erfolgen mit Preissenkungen im Rahmen des so genannten JumpStart-Programms in Kürze über erneute Änderungen bei den Abgabepreisen entscheiden. Viele Händler hätten demnach die seit dem dritten Quartal 2003 günstigeren Preise nicht an die Kunden weitergegeben und ihre Marge aufgebessert. So ist laut US-Medienberichten damit zu rechnen, dass der Universal-Vertriebsarm UMVD dem Handel Spitzenprodukte künftig wieder zu höheren Einkaufspreisen anbietet. Statt einer Rückkehr zu alten Preismustern bei potenziellen Hits könne es aber auch zu einer Anhebung der Preise auf der gesamten Breite des Frontline-Programms kommen, wird gemutmaßt. Parallel dazu sollen Katalogtitel wiederum günstiger zu haben sein. Laut „Billboard“ wollte sich Universal zum runderneuerten JumpStart-Programm bislang nicht äußern. Als erstes Anzeichen für Änderungen bei der Preisgestaltung kann die Ende April anstehende VÖ des neuen D12-Albums auf Eminems Shady Records gelten: Die CD wird dem US-Handel zum Preis von 18,98 Dollar angeboten, ist dabei aber über Werbekostenzuschüsse rabattfähig. Im Zuge des JumpStart-Programms hätte die CD einen HAP von 9,09 oder 10,10 Dollar tragen sollen, allerdings ohne weitere Abzüge. Shady Records habe sich aber entschieden, nicht länger an JumpStart teilzunehmen.
Universal will Preissenkung überdenken
In den USA will Universal Music nach bislang offenbar nur bescheidenen Erfolgen mit Preissenkungen im Rahmen des so genannten JumpStart-Programms in Kürze über erneute Änderungen bei den Abgabepreisen entscheiden.





