Im Dezember will der frühere Werber Robin Kent unter dem Namen SpiralFrog eine Onlineplattform für Musik eröffnen, die statt auf Kauf- oder Mietmodelle auf Finanzierung durch Werbung baut. Mit Universal soll der erste Musikkonzern seine Bereitschaft signalisiert haben, Tracks bereitzustellen. Das berichtet zumindest die „Financial Times“.
SpiralFrog-CEO Kent, früher in leitender Funktion für die Agentur Universal McCann tätig, bezeichnet es als Schlüsselfaktor für den Erfolg seiner Idee, jungen Nutzern eine einfach zu bedienende Plattform mit kostenlosen Tracks als Alternative zu Piraterieangeboten zu bieten. Details zu der Art der Werbeeinblendungen oder zum geplanten Angebotsumfang hielt Kent allerdings noch zurück.
Im Frühjahr hatte Napster ein werbefinanziertes Modell auf Streamingbasis vorgestellt, bei dem sich registrierte Nutzer Songs aus dem Napster-Katalog mit einer 15-sekündigen Werbeeinblendung bis zu fünf Mal anhören können, bevor sie zum Kauf aufgefordert werden. Die Labels sollen bei diesem Modell an den Werbeeinnahmen beteiligt werden.





