Universal Music exportiert das Konzept des Online-Plattenlabels vom Ursprungsort USA auch nach Europa. Zunächst will Universal UK mit reinen Digitaldeals erproben, wie sich die Downloads bestimmter Künstler verkaufen. Erst im Erfolgsfall soll es eine Auswertung auf Tonträger geben. Der erste Act, den Universal auf der Grundlage eines so genannten „digital only“-Vertrags vermarktet, ist The Modern. Die Digital Services Division des Unternehmens sicherte sich die weltweiten digitalen Vertriebsrechte.
Nach einem Jahr will Abteilungsleiter Rob Wells dann entscheiden, ob The Modern auch jenseits des Downloadgeschäfts eine Zukunft bei Universal hat. Die Debüt-EP „Eastern Bloc“ soll dabei aber auch in Printmedien und im Radio beworben werden. Bis zum Sommer will Wells rund 15 solcher Verträge unter Dach und Fach haben. Universal hat nach eigenen Angaben derzeit einen Anteil von 42 Prozent am britischen Downloadmarkt und will diese Stellung mit den digitalen Testverträgen weiter ausbauen.





