Recorded & Publishing

Universal steigert Umsatz im regressiven US-Markt

Während der Gesamtmarkt mit einem Absatzminus von 8,7 Prozent ordentlich Federn lassen musste, verbesserte sich Marktführer Universal Music in den USA beim Umsatz.

Während der Gesamtmarkt mit einem Absatzminus von 8,7 Prozent ordentlich Federn lassen musste, verbesserte sich der Marktführer, die Universal Music Group (UMG), in den USA beim Umsatz. Wie der „Hollywood Reporter“ berichtet, konnte die UMG im vierten Quartal 2002 rund 180 Millionen Dollar mehr umsetzen als noch im Vergleichsquartal des Vorjahres. Das EBITDA soll dabei bei knapp einer Million Dollar gelegen haben. Doug Morris, Chairman & CEO der UMG, kommentierte die Zahlen nicht, verwies aber auf einen US-Marktanteil von rund 30 Prozent, der sich auch in sechs Universal-Alben in den Top Ten der Jahres-Charts widerspiegele. Beobachter gehen nun davon aus, dass die jüngste Entwicklung bei der UMG einen Verkauf der Musiksparte von Vivendi Universal unwahrscheinlich macht. In der Vergangenheit gab es immer wieder Spekulationen, die von Schulden geplagte Konzernmutter wolle das Entertainment-Geschäft abstoßen.

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