Ein Verfahren vor dem Landgericht München zwischen Universal Music und der Sopranistin Hasmik Papian um eine DVD mit Vincenzo Bellinis „Norma“ endete zwar mit einer gütlichen Einigung, die DVD wird jedoch eingestampft.
Laut eines Berichts der „Süddeutschen Zeitung“ wollte die Sängerin den weiteren Verkauf der im November 2006 bei Universal Music Classics & Jazz erschienenen DVD gerichtlich verbieten lassen. Sie begründete dies damit, dass die armenische Produktionsfirma wesentliche Passagen der Opernverfilmung, in der sie die Hauptrolle spielt, mit Stimmen anderer Sopranistinnen unterlegt hätte.
Auf den Vorschlag der 21. Zivilkammer des Landgerichts, dass auf dem DVD-Cover deutlich gemacht werden solle, wer welche Passagen tatsächlich singe, ließ sich Papian nicht ein. Ihren Vorschlag, die betroffenen Passagen zum Selbstkostenpreis neu aufzunehmen, lehnte Universal indes ab.
Schlließlich verkündeten beide Seiten, sich gütlich geeinigt zu haben. Über den Kompromiss vereinbarten beide Parteien Stillschweigen. Die DVD werde jedoch eingestampft, teilten Papian und Universal mit.






