Recorded & Publishing

Universal, Sony BMG und Warner Music mit 50 Mio. Dollar an GooTube beteiligt

Die Musikkonzerne, die sich über Lizenzverträge mit dem Videosharingportal YouTube geeinigt haben, werden nicht nur über einen Anteil an den Werbeeinnahmen vergütet. Kurz vor dem Aufkauf von YouTube durch Google sicherten sich drei Majors Firmenanteile an dem Start-up und kassierten mit ab.

Die Musikkonzerne, die sich kürzlich mit Lizenzverträgen über die Nutzung ihres Repertoires mit dem Videosharingportal YouTube geeinigt haben, werden nicht nur wie berichtet über einen Anteil an den Werbeeinnahmen vergütet. Kurz vor dem Aufkauf von YouTube durch Google sicherten sich drei Majors zudem Firmenanteile an dem Start-up und kassierten in der Folge bei dem Milliardendeal mit ab.

Sony BMG, Universal Music und Warner Music erhielten im Zuge ihrer Lizenzfreigaben auch einen derzeit nicht bekannten Anteil an YouTube. Nach Angaben von Insidern, auf die sich ein entsprechender Bericht der „New York Times“ stützt, werden die drei Plattenkonzerne zusammen wohl bis zu 50 Mio. Dollar für ihre nur Stunden währende Teilhaberschaft an YouTube erhalten.

Von den Majors verweigerte sich bislang nur EMI einem Vertrag mit dem Internetphänomen. Auch die Fernsehsender CBS und NBC, die inzwischen ebenfalls mit YouTube kooperieren, verhandelten offenbar weniger geschickt und erwarben keine Anteile an der Firma.

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