Der französische Konzern Vivendi hat die offizielle Schlussbilanz für das Geschäftsjahr 2006 vorgelegt. Demnach nahm der Mischkonzern im vergangenen Jahr 20,044 Milliarden Euro ein – ein Umsatzplus von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Universal Music Group (UMG) verbuchte dabei Umsätze in Höhe von 4,995 Milliarden Euro, was einem Plus von 1,3 Prozent entspricht.
Dabei beliefen sich die Einnahmen aus dem digitalen Geschäft auf 477 Millionen Euro, also auf einen Anteil von 9,6 Prozent am Gesamtumsatz. Der Digitalbereich wuchs im Jahresvergleich um 84 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) der UMG betrug 2006 744 Millionen Euro. Das sind 9,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Rechnet man Währungseinflüsse heraus, hätte das Ebita gar um 10,2 Prozent zugelegt. Zu den Topacts des vergangen Jahres zählten laut Unternehmensangaben vor allem U2, Andrea Bocelli, Snow Patrol, Nelly Furtado, die Killers und die Pussycat Dolls.
Jean-Bernard Lévy, Chairman & CEO des Vivendi-Konzerns, zeigte sich äußerst zufrieden mit der Geschäftsentwicklung. Man habe die gesetzten Ziele für 2006 übertreffen können und das beste Ergebnis vorgelegt, das Vivendi je erreicht habe. „Mit der geplanten Übernahme von BMG Music Publishing wollen wir die UMG weiter verstärken und die Nummer eins im weltweiten Musikverlagsgeschäft werden“, kündigte Lévy an. Vorläufige Geschäftszahlen hatte der Konzern bereits am 31. Januar bekannt gegeben.






