Doug Morris, Chairman & CEO von Weltmarktführer Universal Music, rechnet trotz der anhaltenden Probleme im Musikgeschäft für sein Unternehmen im Jahr 2007 mit Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis: „Ich denke, dass wir im nächsten Jahr unser bislang bestes Jahr abliefern“, sagte der Manager am 28. November im Rahmen des Reuters Media Summit in New York.
Universal könne im Jahr 2007 auf neue Alben internationaler Top-Acts wie Eminem, 50 Cent oder Mariah Carey bauen. Zudem seien die Plattenfirmen auf dem besten Weg, die Möglichkeiten der digitalen Vertriebskanäle zu nutzen und in Umsätze umzumünzen: „Wir werden Geld mit MySpace machen, wir werden Geld mit YouTube machen, wird werden Geld mit Zune machen – und wir werden enorm viel Geld mit dem Telefongeschäft machen“, zählte Morris auf.
Im selben Umfeld kündigte der Universal-Chef zudem an, mit Apple einen vergleichbaren Deal wie mit Microsoft im Falle des Zune-Players aushandeln und künftig an den Verkäufen von iPods partizipieren zu wollen.
Erst kürzlich hatte die Musiktochter des französischen Mischkonzerns Vivendi für die ersten neun Monate des laufenden Jahres trotz durchwachsener Umsätze zweistellige Zuwächse beim Ergebnis vorlegen können: Von Anfang Januar bis Ende September wies Universal einen Ebita-Ertrag von 433 Millionen Euro aus – ein Plus von 18,6 Prozent im Vergleich zu den 365 Millionen Euro aus dem Vergleichszeitraum 2005.





