Recorded & Publishing

Universal nimmt Preissenkung teils zurück

Rund sechs Monate nach dem Start modifiziert der US-Vertriebsarm von Universal Music sein JumpStart genanntes Modell mit günstigeren HAPS: Die Preise steigen wieder, wenn auch nur um rund 50 Cent.

Rund sechs Monate nach dem Start modifiziert der US-Vertriebsarm von Universal Music, Universal Music & Video Distribution (UMVD), sein JumpStart genanntes Modell mit günstigeren HAPS: Die Preise steigen wieder, wenn auch nur in geringem Maße. Künftig soll der Abgabepreis für die meisten Hochpreis-Titel an den US-Handel bei 9,49 Dollar liegen, den empfohlenen Verkaufspreis gibt UMVD mit 13,98 Dollar an. Einzelne VÖs von Superstars sollen den Handel nun 10,35 statt zuletzt 10,10 Dollar kosten. Zum Beginn von JumpStart hatte das Unternehmen den HAP auf bis zu 9,09 Dollar gesenkt und für diese Titel einen Verkaufspreis von 12,98 Dollar empfohlen. Im Vergleich zu anderen Anbietern hält UMVD aber weiterhin daran fest, keine empfohlenen Preise von 16,98 bis 18,98 Dollar auszugeben. Auch die im Zuge der JumpStart-Einführung abgeschafften Werbekostenzuschüsse soll es weiterhin nicht geben. UMVD-Chef Jim Urie erklärte dem „Hollywood Reporter“: „Wir glauben weiterhin voll und ganz an JumpStart. Zwar waren wir von manchen Aspekten des Programms enttäuscht, dafür haben uns andere Effekte aber umso mehr ermutigt.“ Laut Urie hätten Teile des Handels bessere Margen gefordert. Bislang hat kein anderes Unternehmen den von Universal vorgelegten Preisschnitt nachvollzogen.

Mehr zum Thema