Die Universal Music Group (UMG) schloss das Jahr 2006 in den USA als Marktführer vor Sony BMG ab, allerdings mit einem knapp schwächeren Wert als im Vorjahr. Das belegen aktuelle Zahlen von Nielsen SoundScan.
So kommt die UMG 2006 auf einen Marktanteil von 31,61 Prozent nach 31,71 Prozent im Vorjahr. Auf Rang zwei liegt Sony BMG mit 27,44 Prozent ebenfalls minimal unter dem 2005er-Wert von 27,45 Prozent. Dagegen konnte Warner Music Group (WMG) ihre Bilanz um einen knappen Prozentpunkt verbessern und kommt nach 17,28 Prozent im Vorjahr nun auf einen Marktanteil von 18,14 Prozent. Nach Anteilen herunter ging es dagegen für EMI auf der vier mit 10,2 Prozent nach 10,38 im Vorjahr und für die unabhängigen Plattenfirmen und Vertriebe, die kumuliert auf einen aktuellen Marktanteil von 12,61 Prozent kommen – im Jahr 2005 waren es noch 13,18 Prozent.
Die Rangfolge der Firmen bleibt auch in den einzeln aufgeschlüsselten Kategorien gleich, wenn auch mit prozentual leichten Schwankungen bei den Frontline-Alben, beim Longplay-Katalog, den digitalen Album-Marktanteilen und den digitalen Trackverkäufen. Allerdings war Sony BMG dem Spitzenreiter UMG bei physischen Katalogverkäufen mit einem Abstand von 0,7 Prozent ebenso dicht auf den Versen, wie die WMG bei den digitalen Albumabsätzen Sony BMG.





