Universal Music Publishing, Verlagsarm der Universal Music Group, will seinen Jahresumsatz bis Ende 2010 auf 500 Mio. Dollar steigern. Im laufenden Jahr werden es internen Hochrechnungen zufolge erst knapp 400 Mio. Dollar sein. Zum projektierten durchschnittlichen Jahreswachstum von rund 4,6 Prozent sollen vor allem neue digitale Auswertungsformen wie Downloads, mobile Formate und Satellitenradio beitragen. Im Rahmen einer Investorenkonferenz in London schlüsselte das Spitzenmanagement der UMG auf, wie sich die Einnahmen der Verlagssparte gegenwärtig zusammensetzen. Den Löwenanteil zum Gesamtkuchen tragen mit 55 Prozent weiterhin die mechanischen Rechte bei, wobei die Erträge aus den sinkenden Tonträgerverkäufen durch Mechanicals von Klingeltönen und Realtones kompensiert werden. 31 Prozent der UMP-Einnahmen stammen aus Aufführungsrechten, elf Prozent kommen durch die Verwertung von Synch-Rechten in Werbung, Film, TV, Computerspielen, Videos oder Spielwaren in die Kassen.
Die restlichen fünf Prozent der Umsätze generieren die Verkäufe von Musikalien wie Notenblätter oder Songtext-Publikationen. Eigenen Schätzungen nach verbuchte UMP im Jahr 2004 einen weltweiten Marktanteil von 12,5 Prozent und lag damit gleichauf mit BMG Music Publishing an dritter Stelle der internationalen Hackordnung. Marktführer war demnach EMI Music Publishing mit einem Anteil von 19,7 Prozent, gefolgt von Warner/Chappell mit 15,5 Prozent.





