Liberty Media und Edgar Bronfman jr. werden neue Gebote für die Entertainmentsparte von Vivendi Universal (VU) vorlegen müssen. Der Konzern will sich nämlich nicht von Universal Music trennen. Das verlautete gestern aus Kreisen des VU-Vorstands, der über den bevorstehenden Verkauf der Unterhaltungs-Assets beriet. Der Preis, der zurzeit mit Universal Music zu erzielen ist, wäre der VU-Spitze zu niedrig. Im Gespräch war zuletzt die Summe von fünf Milliarden Dollar. Marktbeobachter verweisen bei der Bewertung auf die schlechte Konjunkturlage im Musikgeschäft. Allerdings gehen Wall-Street-Analysten davon aus, dass die Plattenbranche demnächst ihre Talsohle überwunden haben wird. Damit hätte sich Universal mit fünf Milliarden Dollar unter Wert verkauft. Das scheint auch der Grund für VU zu sein, vorerst am Musikarm festzuhalten. Allerdings heißt es aus Paris, dass ein Verkauf nie auszuschließen ist – solange der Preis stimmt.
Universal Music wird vorerst nicht verkauft
Liberty Media und Edgar Bronfman werden neue Gebote für die Entertainmentsparte von Vivendi Universal vorlegen müssen. Der Konzern will sich nämlich nicht von Universal Music trennen.





