Kartellrechtliche Bedingung für die Übernahme von EMI Music war die Trennung von einigen Katalogen. Das betrifft zum Beispiel das von BMG erworbenene Sanctuary-Repertoire, zu dem unter anderem Material von den Kinks oder Motörhead gehört. Doch diese Verkäufe hält Moritz Trapp, Senior Director Catalogue Marketing bei Universal Music_Strategic Marketing, im Gespräch mit MusikWoche für „leicht zu verschmerzen“. Denn das Team der Katalogabteilung von Universal sei stolz darauf, künftig „einen Großteil des hochwertigen und traditionsreichen EMI-Katalogs vermarkten zu dürfen“. Von den Beatles, Lenny Kravitz oder 30 Seconds To Mars bis hin zu Reinhard Mey oder Helene Fischer – „dieses tolle Repertoire stellt zweifellos eine große Bereicherung des Kataloges dar“. Aber auch völlig unabhängig vom Katalogzu-wachs, der ab dem 1. April nun auch auf Vertriebsseite greift, wartet Universal fürs Frühjahr mit einigen Kataloghighlights auf, die aus dem eigenen, angestammten Repertoirebereich stammen.
Universal Music wertet Backkatalog mit Titeln von EMI Music auf
Universal Music hat EMI Music übernommen. Das hat auch Konsequenzen für die Backkatalogabteilung der Berliner, die bei Universal Strategic Marketing angesiedelt ist. So kommen mit Titeln von den Beatles, Beach Boys oder The Band zwar viele legendäre Veröffentlichungen zu Universal, doch es gibt auch Verluste.






