Die Universal Music Group spielte im Jahr 2004 einen operativen Gewinn in Höhe von 338 Mio. Euro ein. Damit konnte die Musiktochter des Mischkonzerns Vivendi Universal, der am 10. März in Paris seine Bilanz präsentierte, ihre Erträge aus dem Jahr 2003 in Höhe von damals 70 Mio. Euro fast verfünffachen. Nach Konzernangaben hätten vor allem gute Verkaufszahlen, geringere Marketingausgaben und die weitreichenden Sparmaßnahmen der Musiksparte zu diesem Ertragssprung verholfen. Das Ergebnis wäre noch besser ausgefallen, wenn man nicht die Abschreibungsfristen auf Musikaufnahmen und Verlagskataloge von 20 auf 15 Jahre verkürzt und Rückstellungen für die Klubgeschäfte in Frankreich und Großbritannien hätte vornehmen müssen. Auch bei der Ertragsmarge legte die UMG zu: Nach nur einem Prozent im Vergleichzeitraum lag der Wert nun im Jahr 2004 bei sieben Prozent.
Nachdem Vivendi Universal bereits Anfang Februar eine fünfprozentige Umsatzsteigerung für 2004 im Vergleich zum Vorjahr bekannt gegeben hatte, erzielte der Konzern nun erstmals seit vier Jahren wieder einen Nettogewinn in Höhe von 754 Mio. Euro. 2003 schlug noch ein Fehlbetrag von 1,143 Mrd. Euro zu Buche. Der operative Gewinn erhöhte sich um 41 Prozent von 3,309 auf 3,476 Mrd. Euro. Von dieser Entwicklung sollen auch die Aktionäre profitieren: Sie sollen eine Dividende in Höhe von 0,60 Euro pro Aktie erhalten.
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