Universal Music Group (UMG) hat ihren Gesamtumsatz im ersten Halbjahr 2006 um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 2,2 Milliarden Euro erhöht. Die Zuwächse im zweiten Quartal fielen mit einem Plus von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum allerdings moderater aus als noch in den ersten drei Monaten des Jahres, in denen die Steigerung bei 8,4 Prozent lag. Die florierenden digitalen Verkäufe erreichen in der Halbjahresbilanz mit 222 Millionen Euro nun einen Anteil von 10,1 Prozent am Gesamtumsatz.
Währungsbereinigt lag das Halbjahreswachstum bei 1,7 Prozent. Positiv wirkten sich laut Vivendi-Bilanz vor allem „gesteigerte Umsätze im Lizenzierungsgeschäft in den USA und Großbritannien“ sowie das starke Wachstum im Digitalbereich aus. Verglichen mit dem Vorjahr stiegen die Umsätze aus dem Digitalgeschäft im zweiten Quartal um 91 Prozent und erreichten mit 111 Millionen Euro einen Anteil von 10,3 Prozent an den Gesamtumsätzen. Günstige Währungsbedingungen konnten nach Unternehmensangaben gesunkene Umsätze in Europa und den USA ausgleichen, die nach dem Verkauf von Herstellungs- und Vertriebsstätten entstanden waren.
Der Marktanteil der UMG in den USA verringerte sich allerdings im Vergleich zum Vorjahr geringfügig von 32 Prozent auf 31,7 Prozent. Zu den Hauptumsatzbringern in der ersten Jahreshälfte zählten unter anderem Veröffentlichungen von AFI, Andrea Bocelli, Nelly Furtado, Keane, Busta Rhymes, Jack Johnson, Ne-Yo, Rihanna sowie die Hitkopplung „Now! 21“.






