Die Einnahmen aus kostenpflichtigen Streamingabos stiegen im Jahresvergleich um 12,7 Prozent oder währungsbereinigt um 10,3 Prozent, während die gesamten Streaming-Einnahmen nur 1,9 Prozent wuchsen, währungsbereinigt gar um 2,2 Prozent zurückgingen.
Das bereinigte EBITDA verbesserte sich von 522 Millionen Euro um 14,7 Prozent oder währungsbereinigt um 13 Prozent, die bereinigte EBITDA-Marge stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 21,3 Prozent. Das EBITDA fiel im ersten Quartal allerdings um 42,5 Prozent (währungsbereinigt um 43,4 Prozent) auf 261 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge betrug 10,6 Prozent, verglichen mit 20,6 Prozent im ersten Quartal 2022. „Wie erwartet, war dieser Rückgang zurückzuführen auf nicht zahlungswirksame aktienbasierte Vergütungsaufwendungen in Höhe von 261 Millionen Euro im ersten Quartal 2023, verglichen mit einer Million nicht zahlungswirksamer aktienbasierter Vergütungsaufwendungen im ersten Quartal 2022, als das Unternehmen seine erste globale Aktienvergütung einführte“, teilt der Weltmarktführer mit.
Zu den erfolgreichsten Acts gehörten King & Prince, Morgan Wallen, Taylor Swift, Tomorrow x Together und Back Number.
„Unser starker Start in das Jahr zeigt unsere Beständigkeit bei der Entwicklung großartiger Artists und der Vorstellung ihrer Musik bei Fans auf der ganzen Welt“, sagt Lucian Grainge, Chairman und CEO der Universal Music Group (UMG). „Wir freuen uns darauf, auf dieser Dynamik aufzubauen und unsere Erfolgsbilanz bei der Umwandlung disruptiver Technologien so umzubauen, dass daraus Möglichkeiten entstehen, unser Geschäft weiter auszubauen.“
Boyd Muir, EVP, CFO und President of Operations UMG, betont, dass diese Ergebnisse die kontinuierliche Entwicklung des eigenen Geschäfts hin zu konsistenten und vorhersehbaren Einnahmen aus einer wachsenden Anzahl von Quellen widerspiegelten. „Mit einem Umsatzanstieg von neun Prozent und einem Anstieg des bereinigten EBITDA um 13 Prozent sind wir von unserem ersten Quartal ermutigt und bleiben auf Kurs, um unsere Pläne für das Jahr zu erfüllen.“
Der Umsatz mit Recorded Music belief sich im ersten Quartal 2023 auf 1,923 Milliarden Euro, ein Anstieg von 11,7 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2022 oder 9,6 Prozent bei konstanten Wechselkursen. Die Abo-Einnahmen stiegen im Jahresvergleich um 12,7 Prozent oder währungsbereinigt um 10,3 Prozent, was hauptsächlich auf das Wachstum der weltweiten Abonnentenzahl zurückzuführen sei. Die Streaming-Einnahmen stiegen um 1,9 Prozent, gingen jedoch währungsbereinigt um 2,2 Prozent zurück, da die Werbebranche weiterhin von einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld betroffen gewesen sei.
Der physische Umsatz stieg im Jahresvergleich um 32,1 Prozent oder währungsbereinigt um 32,6 Prozent, befeuert durch starke CD- und DVD-Verkäufe in Japan und Zuwächse bei den Vinylverkäufen. Downloads und andere digitale Einnahmen gingen um 19,1 Prozent zurück, da Downloadverkäufe ihren branchenweiten Rückgang fortgesetzt hätten.
Die Lizenz- und sonstigen Einnahmen stiegen im Jahresvergleich um 9,2 Prozent oder währungsbereinigt um 8,1 Prozent, was auf Verbesserungen bei den Einnahmen aus Leistungsschutzrechten zurückzuführen sei.
Die Umsätze der Universal Music Publishing Group beliefen sich im ersten Quartal auf 425 Millionen Euro, ein Anstieg von 13,3 Prozent oder 11,5 Prozent bei konstanten Wechselkursen. Der digitale Umsatz stieg um 20,9 Prozent oder währungsbereinigt um 19,1 Prozent, angetrieben durch anhaltendes Wachstum bei Streaming und Abonnements. Die Verlagserlöse aus Performance-Rechten gingen derweil um 1,1 Prozent oder währungsbereinigt um 2,2 Prozent zurück, da das Vorjahresquartal von einer starken Erholung nach der Pandemie profitierte. Die Einnahmen aus dem Snyc-Geschäft stiegen um 11,3 Prozent oder währungsbereinigt um 7,8 Prozent, während die Erlöse aus mechanischen Rechten auf Vorjahresniveau lagen.
Die Erlöse aus Merchandising und sonstigen Quellen beliefen sich auf 107 Millionen Euro und entsprachen damit dem Vorjahr, gingen jedoch währungsbereinigt um 3,6 Prozent zurück. Diesen Rückgang begründet Universal Music mit einem schwierigeren Verkauf von Merch-Produkten im ersten Quartal 2023, nachdem es im Vorjahreszeitraum nach der Coronazeit noch einen starken Nachholbedarf gegeben hätte. Zudem gingen die Einzelhandelsumsätze zurück, konnten aber durch einen Anstieg der Direktverkäufe ausgeglichen werden.





