Ursprünglich hatte die Universal Music Group (UMG) geplant, eigene Aktien im Wert von 500 Millionen Euro vom freien Markt zurückzukaufen. Später verdoppelte der Major den Einsatz und plante eine Investition von insgesamt einer Milliarde Euro.
Nachdem die Verantwortlichen ihren Großinvestor Bill Ackman nach einem gescheiterten Übernahmeversuch herausgekauft hatten, reduzierte UMG die zweite Tranche auf 250 Millionen Euro. Am 27. Juli meldete der Major Vollzug für das erste Programm über 500 Millionen Euro. Nun startet Teil zwei.
In einer Mitteilung schreibt UMG dazu, nicht mehr als 25 Millionen Anteilsscheine kaufen zu wollen. Bei einem aktuellen Kurs von nur gut 15 Euro pro Aktie dürfte das allerdings kein Problem sein.
Auch an anderer Stelle ist Universal Music im Aktiengeschäft aktiv: Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres trennte sich der Major von mehr als einer Million Spotify-Aktien. Im April kündigte das Unternehmen an, die Hälfte seiner knapp 6,5 Millionen Anteile verkaufen zu wollen. Laut der Investorenkonferenz zum zweiten Quartal ist man bei diesem Ziel bereits zu einem Drittel fortgeschritten.






