Die Universal Music Group (UMG) will das Musikgeschäft in den USA durch eine Preissenkung ankurbeln: Um ab dem 1. Oktober für Hochpreisprodukte einen empfohlenen Verkaufspreis von 12,98 Dollar zu ermöglichen, nimmt der Konzern seine Handelsabgabepreise um rund 25 Prozent von mehr als zwölf Dollar auf 9,09 Dollar zurück. Bislang lagen die empfohlenen Verkaufspreise etwa in Höhe von 16,98 bis 18,98 Dollar. Nur wenige Stars wie Shania Twain oder Eminem sollen dem Handel für 10,10 Dollar angeboten werden. Doug Morris, Chairman & CEO der UMG, verspricht sich von diesem Schritt einen höheren Kundenzuspruch und deutlich steigende Verkaufszahlen. Außerdem soll der Tonträger laut Jim Urie, President Universal Music & Video Distribution, so im Wettbewerb mit anderen Entertainment-Produkten besser positioniert werden. Parallel zur Preissenkung will die UMG ihre Werbeaktivitäten deutlich steigern. Zach Horowitz, President & COO der UMG, sieht den Schritt vor allem als Mittel gegen die grassierende Piratierie und verspricht sich ebenfalls deutliche Zuwächse bei den Verkaufszahlen. Es sei an der Zeit, etwas drastisches auszuprobieren, meinte Horowitz. Die Preissenkung gilt zunächst nicht für die Produktgruppen Latin und Klassik, aktuelle September-VÖs sollen ab dem 1. November für die neuen HAPs zu haben sein. Hier zu Lande diskutierten Handel und Hersteller zuletzt im Rahmen der Midem die Chancen einer Preissenkung für CDs.
Universal Music senkt HAP in den USA um 25 Prozent
Die Universal Music Group will das Musikgeschäft in den USA durch eine Preissenkung ankurbeln: Um einen empfohlenen Verkaufspreis von 12,98 Dollar zu ermöglichen, nimmt der Konzern seine Handelsabgabepreise um rund 25 Prozent zurück.






