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Universal Music schreibt wieder schwarze Zahlen

Die Universal Music Group ist auf dem Weg der Besserung. Die Zahlen für das zweite Quartal 2004 zeigen, dass die weltgrößte Musikfirma wieder in der Gewinnzone ist. Veröffentlichungen von u.a. U2 und Eminem sollen den Aufwärtstrend unterstützen.

Die Universal Music Group (UMG) ist auf dem Weg der Besserung. Die Zahlen für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2004 zeigen, dass die weltgrößte Musikfirma wieder in der Gewinnzone ist. In den ersten sechs Monaten machte die UMG rund 2,07 Mrd. Euro Umsatz. Das sind zwar fünf Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2003, lässt sich jedoch auf das schwache erste Quartal zurückführen. Von April bis Ende Juni legte UMG nämlich zwei Prozent beim Umsatz zu, der in diesen drei Monaten 1,09 Mrd. Euro betrug. Die gute Nachricht für Konzernmutter Vivendi Universal (VU) ist indes, dass statt der Verluste der letzten Quartale bei der UMG nun ein operativer Gewinn in den Büchern steht. Im zweiten Quartal betrug er 31 Mio. Euro, über das Halbjahr gestreckt bleibt ein Plus von 15 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2003 musste UMG noch mit einem Verlust von 42 Mio. Euro leben. Für VU-Chef Jean-René Fourtou zeigen diese Zahlen deutlich, dass die UMG kurz vor der Trendwende stehe und auf dem richtigen Weg sei. Ursachen für den Aufschwung sieht die Konzernspitze u.a. in gesunkenen A&R- und Marketingausgaben sowie Personalkosten. Für den Rest des Jahres hofft die UMG auf weiterhin gute Ergebnisse mit Topveröffentlichungen von Eminem, Andrea Bocelli, U2, Gwen Stefani, Nelly, Busted und Mariah Carey.

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