Recorded & Publishing

Universal Music schließt 2005 mit kleinem Plus ab

Die Universal Music Group konnte ihre weltweiten Umsätze im Jahr 2005 trotz eines schwächeren vierten Quartals um 1,6 Prozent steigern. Der Anteil des Digitalgeschäfts stieg auf 5,3 Prozent.

Die Universal Music Group konnte ihre weltweiten Umsätze im Jahr 2005 auf vergleichbarer Basis und währungsbereinigt um 1,6 Prozent auf 4,893 Mrd. Euro steigern. Laut Angaben des Mutterkonzerns Vivendi Universal konnten Zuwächse vor allem in Nordamerika und im Bereich Music Publishing schwächere Zahlen aus dem Asiengeschäft ausgleichen. Das Digitalgeschäft steuerte 259 Mio. Euro zum Jahresumsatz der UMG bei und verdreifachte sich somit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; Online- und Mobile-Umsätze seien gleichermaßen stark gewachsen, hieß es aus Paris. Der Anteil des Digitalgeschäfts am Gesamtumsatz der UMG stieg auf 5,3 Prozent.

Als Topseller des Jahres 2005 listet die UMG Alben von Mariah Carey, 50 Cent, den Black Eyed Peas, Eminem, Kanye West, Jack Johnson und Gwen Stefani auf. Außerdem sind die guten Debütverläufe von The Game, The Pussycat Dolls, Fall Out Boy, Akon und den Kaiser Chiefs dem Konzern eine Nennung wert. Zu den regionalen Highlights zählte zudem neben Juanes, Daddy Yankee, Ivete Sangalo und Chimène Badi auch die deutsche Formation Rammstein.

Für das vierte Quartal weist die UMG allerdings ein kleines Umsatzminus aus: Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Umsätze um 1,7 Prozent auf 1,682 Mrd. Euro zurück – auf bereinigter Basis lag das Minus gar bei 5,2 Prozent. Allerdings hätte sich das Vergleichsquartal 2004 auch durch besonders starke Veröffentlichungen ausgezeichnet.

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