Vivendi Universal hat im ersten Quartal ein Umsatzminus von rund vier Prozent verbucht und die Musiktochter Universal Music Group (UMG) entwickelt sich langsam zum Sorgenkind des Konzerns. Vivendis Gesamtumsatz lag bei 6,23 Milliarden Euro gegenüber 6,48 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Die Musiksparte setzte mit 1,1 Milliarden Euro um 19 Prozent weniger um. Bereinigt um die Schwankungen des Dollarkurses, betrug das Umsatzminus neun Prozent. Universal Music ist trotzdem zuversichtlich: Mit dem 50-Cent-Album „Get Rich Or Die Tryin‘“ habe man mit mehr als 5,5 Millionen weltweit verkauften Einheiten das bislang erfolgreichste Album seit Jahresbeginn veröffentlicht; der Marktanteil bei den Alben stieg in Amerika auf 30,9 Prozent. Ein Umsatzminus verbuchten auch die Canal+ Group sowie VU Games. EBIT und EBITDA wurden nicht veröffentlicht. Der Konzern verkündete aber, dass man an den Gewinnprognosen unverändert festhalten wolle.
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