Die Universal Music Group (UMG) hat im vierten Quartal des Jahres 2002 ein Umsatzminus von zwei Prozent und im gesamten Jahr 2002 ein Minus von vier Prozent verzeichnet. Bereinigt um Währungsschwankungen, machte Universal im vierten Quartal sogar ein Umsatzplus von vier Prozent, im Gesamtjahr sanken die Umsätze währungsbereinigt um ein Prozent. Als Stütze für das Musikgeschäft, mit dem der Mutterkonzern Vivendi Universal (VU) im Jahr 2002 gesamt rund 6,3 Milliarden Euro umsetzte, erwies sich die Dependance in den USA: Dort legte der Umsatz im vierten Quartal währungsbereinigt um 15 Prozent zu. Jedes dritte Album, das in diesem Zeitraum verkauft wurde, stammte aus dem Hause Universal. Außer den Umsatzzahlen war zur UMG indes wenig zu erfahren: keine Vorsteuerergebnisse, keine Umsatz-und Ertragsentwicklung in den einzelnen Märkten. Weltweit betrachtet konnte die UMG nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr in allen wichtigen Musikmärkten den Marktanteil steigern, in den USA kletterte er von 26,4 auf 28,9 Prozent. Universal hatte im Jahr 2002 fünf Alben, die sich mehr als fünf Millionen Mal verkauften, in 2001 kam nur eine Veröffentlichung über diese Marke. An der Spitze steht Eminem, der mit „The Eminem Show“ und den Veröffentlichungen in Zusammenhang mit dem Kinofim „8 Mile“ weltweit ingesamt 21 Millionen Tonträger verkaufte.
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