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Universal Music mit durchwachsenen Zahlen

Die Universal Music Group verbuchte im dritten Quartal 2006 ein kleines Umsatzminus. Für die ersten neun Monate des laufenden Jahres liegt der Musikarm des französischen Mischkonzerns Vivendi aber weiterhin im Plus.

Die Universal Music Group (UMG) verbuchte im dritten Quartal 2006 ein kleines Umsatzminus. Für die ersten neun Monate des laufenden Jahres liegt der Musikarm des französischen Mischkonzerns Vivendi aber weiterhin im Plus.

Nach Vivendi-Angaben fuhr die UMG im dritten Quartal bei Umsätzen von 1,096 Milliarden Euro ein Minus von 2,1 Prozent ein. Als Grund führt das Unternehmen allerdings vor allem Währungseffekte an: Bereinigt seien die Umsätze um 0,8 Prozent gestiegen. Das Digitalgeschäft wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 88 Prozent auf 126 Millionen Euro und trug damit im Quartal 11,5 Prozent zu den UMG-Umsätzen bei. In den Quartalsumsätzen seien zudem die 36 Millionen Euro aus der außergerichtlichen Einigung mit Bertelsmann im Napster-Fall enthalten.

Nach neun Monaten weist Vivendi für sein Musikgeschäft Umsätze von 3,298 Milliarden Euro und ein Plus von 2,7 Prozent aus. Das Unternehmen habe von Zuwächsen im digitalen Bereich ebenso profitieren können wie von höheren Lizenzeinnahmen aus den USA, einem starken Verlagsgeschäft und auch von in diesem Fall positiven Wechselkurseffekten: Währungsbereingt lag das Umsatzplus von Anfang Januar bis Ende September bei 1,4 Prozent. Das Digitalgeschäft steuerte über die ersten neun Monate mit 348 Millionen Dollar rund 10,5 Prozent zum UMG-Umsatz bei.

Zu den bestverkauften Universal-Künstlern im dritten Quartal zählten The Killers, Fergie, die Scissor Sisters und Ludacris, über die ersten neun Monate verkauften sich vor allem Andrea Bocelli, Rihanna, Nelly Furtado und die Pussycat Dolls gut.

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