Die Universal Music Group (UMG) schloss das Jahr 2003 bei Umsätzen von 4,974 Mrd. Euro mit einem Minus in Höhe von 21 Prozent ab. Bereinigt um Währungseinflüsse lag das Minus der Musiksparte laut vorläufigen Zahlen, die der Konzern Vivendi Universal (VU) in Paris bekanntgab, bei zwölf Prozent. VU macht für das Minus vor allem das schwache Umfeld im Musikgeschäft verantwortlich: Obwohl die UMG in Japan und Großbritannien aufs Jahr gesehen habe zulegen können, hätten die Einbrüche in den USA, in Deutschland und Frankreich sowie im europäischen Klubgeschäft diese Zuwächse mehr als aufgezehrt. Allein im vierten Quartal verbuchte UMG bei Umsätzen von 1,691 Mrd. Euro ein Minus von 19 Prozent, beziehungsweise währungsbereinigt von elf Prozent. An diesem Minus hatten laut VU die Probleme in manchen Märkten – und vor allem in Deutschland und Frankreich – erheblichen Anteil. Die Umsatzeinbrüche spiegeln sich allerdings nur bedingt in den Marktanteilen der UMG wieder: In den USA blieb das Unternehmen mit 28,1 Prozent Marktführer, musste aber im Vergleich zum Vorjahr mit 28,9 Prozent Anteile abgeben. Im vierten Quartal sank der UMG-Marktanteil von 29,8 Prozent im Jahr 2002 auf 28,7 Prozent im vergangenen Jahr. Mit mehr als neun Mio. weltweit verkauften Exemplaren sei das Debütalbum des Rappers 50 Cent das bestverkaufte UMG-Werk des Jahrgangs 2003 gewesen.
Universal Music macht dickes Minus
Universal Music schloss das Jahr 2003 mit einem zweistelligen Umsatzminus ab. Auch das vierte Quartal brachte keine Besserung: Vor allem in Deutschland und Frankreich sei das Geschäft schlecht gelaufen.






