Recorded & Publishing

Universal Music legt überproportional zu

Der Umsatz des französischen Medien- und Telekommunikationskonzerns Vivendi Universal lag im ersten Quartal 2006 um 5,7 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Überdurchschnittlichen Anteil daran hat die Universal Music Group mit einem Umsatzplus von 8,4 Prozent – dank Künstlern wie Jack Johnson.

Der Umsatz des französischen Medien- und Telekommunikationskonzerns Vivendi Universal lag im ersten Quartal 2006 mit knapp 4,77 Milliarden Euro um 5,7 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Überdurchschnittlich zulegen konnte die Universal Music Group. Die Musiksparte des Mischkonzerns erhöhte ihren Gesamtumsatz im Vergleich zum ersten Quartal 2005 um 8,4 Prozent auf knapp 1,13 Milliarden Euro. Ausschlaggebend dafür sind laut dem Quartalsbericht vor allem das florierende digitale Geschäft, starke Zuwächse des nationalen Repertoires in Japan und vermehrte Aktivitäten auf dem Publishing-Sektor sowie günstige Wechselkurse.

Die digitalen Verkaufsumsätze lagen im ersten Quartal mit 111 Millionen Euro bei zehn Prozent des Gesamtumsatzes im Musikgeschäft und damit um 146 Prozent über dem Vorjahresresultat. Hauptumsatzbringer für Universal Music waren in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres die aktuellen Veröffentlichungen von Andrea Bocelli, Jack Johnson, Prince und Ne-Yo.