Die Universal Music Group (UMG) konnte ihre Umsätze im dritten Quartal des laufenden Jahres um vier Prozent auf 1,164 Mrd. Euro steigern. Währungsbereinigt lagen die Zuwächse gar bei acht Prozent. Dabei konnten starke Verkäufe in Nordamerika und Großbritannien die schwächelnden Märkte in Kontinentaleuropa, Asien und Australien auffangen. Allein in den USA, wo die Charts-Ermittler von SoundScan branchenweit ein Verkaufsplus von vier Prozent bei den Alben ausmachten, konnte UMG seine Verkäufe um zehn Prozent steigern und zudem seinen Marktanteil auf 31 Prozent ausbauen.
Nach neun Monaten schlägt bei der UMG allerdings bei Umsätzen von 3,233 Mrd. Euro ein Minus von zwei Prozent zu Buche. Um Währungseffekte bereinigt weist der Konzern aber auch für den Zeitraum von Januar bis Ende September ein Plus von drei Prozent aus. Im digitalen Musikgeschäft samt Klingeltönen setzte die UMG in diesem Zeitraum 57 Mio. Euro um und erzielte damit nach Firmenangaben einen Umsatzanteil von knappen zwei Prozent.
Im gesamten Mediengeschäft samt TV und Games erzielte Vivendi Universal bei Umsätzen von 2,077 Mrd. Euro im dritten Quartal ein Plus von zwei, bzw. währungsbereinigt von vier Prozent, nach neun Monaten weist der Konzern für diese Sparte bei Umsätzen von 6,133 Mrd. Euro ein Minus von einem Prozent, bzw. währungsbereinigt ein Plus von zwei Prozent aus.





