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Universal Music kauft Pershing Square heraus

Exit statt Übernahme: Als Großaktionär der Universal Music Group wollte Bill Ackman mit seiner Beteiligungsgesellschaft Pershing Square den Musikkonzern kürzlich ganz schlucken, kassierte aber einen Korb. Nun will Ackman raus, Universal Music übernimmt die Anteile.

Bereits am 3. Juni 2026 nach Geschäftsschluss deutscher Zeit berichteten „Boomberg“ und „Reuters“ von den Plänen Bill Ackmans, seine Beteiligung an der Universal Music Group (UMG) möglichst vollständig zu veräußern. Am 4. Juni, hierzulande in einigen Bundesländern ein Feiertag, bestätigte die UMG die Übernahme eines großen Pakets eigener Aktien.

Demnach kaufte der Musikkonzern zunächst gut 14,15 Millionen eigener Aktien zurück, die zuvor von verschiedenen Fonds unter dem Dach von Pershing Square gehalten worden seien. Als Preis pro Aktie habe man 17,66 Euro gezahlt und zusammen rund 250 Millionen Euro für das Paket ausgegeben, gab das Unternehmen bekannt.

Damit fließt rund die Hälfte des Volumens, das die UMG für ein erstes Aktienrückkaufprogramm vorgesehen hat, allein in diese Transaktion.

Anfang April übermittelte die Investmentfirma Pershing Square von Bill Ackman dem Vorstand der UMG ein Übernahmeangebot. In diesem Zusammenhang plante Ackman unter anderem, die Börsennotierung des Konzerns von der Euronext in Amsterdam abzuziehen und an eine New Yorker Börse zu verlegen. Unterm Strich wollte er der UMG einem „Neustart“ unterziehen. 

Allerdings stieß Ackman mit seiner Offerte bei Großaktionär Cyrille Bolloré auf wenig Gegenliebe, der Aufsichtsrat der UMG lehnte das Angebot wenig später ab.