Für die Studie unter dem Titel „AI & Media: Audience Attitudes“ befragte der in LA ansässige Marktforscher Luminate 1758 US-Amerikaner:innen. Die Teilnehmenden wurden zu ihrer Bereitschaft konsultiert, Musik, Filme, Serien, Spiele und Nachrichten zu konsumieren, wenn diese unter Einsatz von KI entstanden sind.
Befragt wurden Personen ab 13 Jahren, die sich der Existenz generativer KI bewusst sind. Unterteilt nach Nutzer:innen der jeweiligen Inhaltsart kamen im Segment Musik etwa 1262 Hörer:innen zusammen.
Im Musiksegment überwiegt insgesamt die Skepsis: 38 Prozent der Befragten äußern sich negativ gegenüber KI-produzierter Musik, während 28 Prozent positiv reagieren und ein Drittel neutral bleibt. Bei Nachrichten, Podcasts, Hörbüchern, Filmen und Serien sowie Social-Media-Inhalten fallen die Werte ähnlich aus. Am entspanntesten reagieren die Befragten auf KI in Videospielen, am stärksten lehnen sie den Einsatz bei Nachrichtentexten ab.

Besonders auffällig sind die Unterschiede zwischen den Altersgruppen, wie sich auch in puncto Musik zeigt: Die 13- bis 17-Jährigen äußern sich zu KI-produzierter Musik mit einem Nettowert von plus 19 Prozent positiv. Bei den 18- bis 24-Jährigen kippt das Bild jedoch deutlich ins Negative, mit einem Nettowert von minus 29 Prozentpunkten.
Die 25- bis 44-Jährigen liegen nahe der Neutralität. Konsument:innen ab 55 Jahren stehen KI-Inhalten am ablehnendsten gegenüber.
Der Nettowert ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Anteil der Befragten, die sich „deutlich“ oder „leicht“ stärker an KI-Inhalten interessiert zeigen, und dem Anteil, der sich „deutlich“ oder „leicht“ weniger interessiert äußert.
„Dies deutet zumindest darauf hin, dass es ein Fehler wäre, die Generation Z in Bezug auf ihre Einstellung zu KI-Inhalten als einheitliches Ganzes zu betrachten, und es könnte zunehmend wichtiger werden, die innergenerationalen Bruchlinien zu verstehen“, lautet eine Einordnung von Luminate.






