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Universal Music bestätigt Ausgabe von Schuldverschreibungen

Zu Wochenbeginn machten Gerüchte um Pläne der Universal Music Group für eine Umschuldung bestehender Verbindlichkeiten die Runde. Nun bestätigte der Musikkonzern den Vorstoß, der zusammengerechnet Gelder in Höhe von einer Milliarde Euro einbringen soll.

Kurz nach Handelsschluss an der Euronext in Amsterdam teilte die Universal Music Group am 9. Juni 2026 ihre Pläne zur Ausgabe von Schuldverschreibungen mit. Das zweiteilige Angebot sieht zwei Pakete mit einem Volumen von jeweils 500 Millionen Euro vor. Das erste hat eine Laufzeit bis 2030 und sieht eine Verzinsung von 3,375 Prozent vor, das zweite läuft bis 2036 bei einer Verzinsung von 4,125 Prozent.

Mit einem Abschluss der Platzierung rechnet man bei Universal Music bis zum 16. Juni. Mit an Bord sind die Banker von BNP Paribas und Crédit Agricole, die das Angebot international koordiniert haben. Darüber hinaus waren aber auch Häuser wie unter anderm Morgan Stanley Europe, Santander und die Société Générale involviert.

Die erlösten Gelder sollen „für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet“ werden, teilt das Unternehmen mit, unter anderem geht es dabei um „die Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten“ sowie „die Zahlung von Transaktionsgebühren und -kosten“. Damit bestätigt die UMG einen rund 36 Stunden zuvor veröffentlichten „Bloomberg“-Bericht.