Recorded & Publishing

Universal lockert Low-Price-Konditionen

Nach Händler-Protesten lockert Universal die Teilnahmebedingungen für sein Preissenkungsprogramm „JumpSTART“.

Nach Händler-Protesten lockert Universal die Teilnahmebedingungen für sein Preissenkungsprogramm „JumpSTART“. Um in den Genuß der deutlich niedrigeren Handelsabgabepreise zu kommen, sollten sich US-Händler ursprünglich vertraglich verpflichten, 33 Prozent ihrer Promotion-Fläche und 25 Prozent ihrer gesamten Stellfläche für Universal-Produkte zu reservieren. Dagegen protestierten zahlreiche Händler, die nicht bereit waren, sich auf diese Weise vertraglich an Universal zu binden. Der Musikkonzern will nun auf schriftliche Verträge verzichten und begnügt sich mit einer mündlichen Teilnahmevereinbarung. Auch die Anforderungen an die Händler wurden gelockert: So sollen sie künftig nur noch 27 Prozent ihrer Stellfläche oder 33 Prozent ihrer Marketing- und Promotion-Möglichkeiten für Universal-Produkte bereitstellen. Auch auf die geplanten Nice-Price-Sticker, auf denen der neue empfohlene VK-Preis von 12.98 Dollar angepriesen werden sollte, verzichtet Universal nach Einspruch der Händler, und druckt stattdessen neutrale Lower-Price-Sticker ohne Preisangabe. Die Händler hatten kritisiert, dass ihnen durch die Preisangabe die Möglichkeit der individuellen Preisgestaltung genommen werde.

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