Recorded & Publishing

Universal folgt Preismodell von BMG

In der Samstagsausgabe des Berliner „Tagesspiegel“ kündigt Universal-Chef Frank Briegmann an, das von BMG im vergangenenen Jahr entwickelte, differenzierte Preismodell im zweiten Quartal ebenfalls einzuführen.

In der Samstagsausgabe des Berliner „Tagesspiegel“ kündigt Universal-Chef Frank Briegmann an, das von BMG im vergangenenen Jahr entwickelte, differenzierte Preismodell im zweiten Quartal ebenfalls einzuführen.

Wie beim Mitbewerber BMG, der bei ausgesuchten CDs von unter anderem 2raumwohnung, Roger Whittaker und Wolfgang Petry verschiedene Ausführungen zu gestaffelten Preisen anbietet, will Universal mit differenzierten Preisen in den Handel gehen. „Wir werden uns genau ansehen, wie erfolgreich das Modell von BMG war“, formuliert Briegmann im „Tagesspiegel“ und verrät: „Auf Grundlage dieser Analyse entscheiden wir über ein eigenes differenziertes Preismodell.“ So sei etwa vorstellbar, dass für ausgewählte Newcomer ein „Entdeckungspreis“ eingeführt werden könne, der bei 9,90 Euro läge. Details nennt Briegmann jedoch noch nicht. „Es muss auch kein Drei-Stufen-Modell mit Billig-, Standard- und Luxus-CD sein. Das wollen wir variieren.“ Auch die Frage, ob die günstigste Version ohne Booklet auskommen müsste, sei noch nicht entschieden.

Briegmann warnte in dem Interview jedoch zugleich, dass die Preisgestaltung allein den CD-Verkauf nicht ankurbeln würde.