Recorded & Publishing

Universal-Bosse drehen Analysten-Runde

Die Spitzenmanager der Universal Music Group klären derzeit Analysten in London, Paris und New York über die Geschäftsaussichten auf. Hintergrund sind anhaltende Spekulationen um einen möglichen Börsengang des Musikarms.

Die Spitzenmanager der Universal Music Group (UMG) klären derzeit internationale Analysten über die Geschäftsaussichten des Unternehmens auf. Doug Morris, Chairman & CEO, Zach Horowitz, President & COO, Jorgen Larsen, Chairman & CEO Universal Music International, und CFO Nick Henry sollen sich laut Medienberichten gestern in London, heute in Paris und morgen in New York mit der Finanzbranche treffen. Dabei geht es um die Chancen Universals im Musikgeschäft – Morris rechnet etwa bei den Marktanteilen mit Zuwächsen von bis zu vier Prozent – und die potenziellen Veränderungen angesichts der Fusion zwischen Sony und BMG. Hintergrund sind außerdem anhaltende Spekulationen um einen möglichen Börsengang des Vivendi-Musikarms, den Jorgen Larsen kürzlich nicht völlig ausschließen wollte. Trotz der bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung riet ein Analyst dem französischen Konzern allerdings im „Hollywood Reporter“ von diesem Schritt ab: Es sei besser, erst die Ergebnisse der Restrukturierungsbemühungen abzuwarten, bevor man an die Börse gehe, meinte der Fachmann.

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