Wie die IPFI in ihrem dieser Tage erscheinenden Jahrbuch 2003 feststellt, hielt Universal Music im vergangenen Jahr weiterhin den größten Anteil am weltweiten Musikgeschäft. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Konzern seinen Anteil von 23,5 auf 25,9 Prozent steigern. Auf den Plätzen folgen Sony (14,1), EMI (12,0), Warner (11,9) und BMG (11,1). Die Independent-Firmen kommen gemeinsam auf glatte 25 Prozent. Neben den Marktanteilen untersucht die IFPI in ihrem jährlich erscheinenden Bilanzbuch auch weltweite Musiktrends. Für das vergangene Jahr stellt der Verband eine Rückkehr der Rockmusik fest. In sieben Schlüsselmärkten waren steigende Absatzzahlen für Rock-Produktionen zu verbuchen, während die Umsätze im Dance-Bereich in Deutschland, Belgien, Holland und Großbritannien mitunter drastisch einbrachen. Die DVD sorgte indes weltweit für Aufschwung im Musikvideo-Bereich. Die Absatzzahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent und ließen den Anteil der Musikvideos am Gesamtumsatz der Musikindustrie von 3,1 auf 3,7 Prozent klettern. Als die weltweit erfolgreichsten Alben 2002 identifizierte die IFPI Eminems „The Eminem Show“ und „Laundry Service“ von Shakira. „The Recordings Industry in Numbers (RIN) 2003“ kostet in der Print-Version 400 britische Pfund und kann über die IPFI-Website bestellt werden.
Universal bleibt Nummer eins auf dem Weltmarkt
Wie die IPFI in ihrem dieser Tage erscheinenden Jahrbuch 2003 feststellt, hält Universal Music weiterhin den größten Anteil am weltweiten Musikmarkt.






