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Universal bleibt 2006 bei Chartsanteilen vor Sony BMG

Universal verteidigt im Longplay- wie im Singlessegment die Spitzenposition bei den Chartsanteilen. Dabei führte Sony BMG als Verfolger die MusikWoche Top 100 Singles 26 Wochen an, während Universal nur sieben Wochen oben stand.

Universal verteidigt im Longplay- wie im Singlessegment die Spitzenposition bei den Chartsanteilen. Dabei führte Sony BMG als Verfolger die MusikWoche Top 100 Singles 26 Wochen an, während Universal nur sieben Wochen oben stand.

Sony BMG gelingt es zwar, im Singlessegment den Abstand zum Marktführer Universal deutlich zu verkleinern. Aber Universal bleibt mit einem Anteil von 35,58 Prozent vor Sony BMG mit 30,83 Prozent in Führung.

Bei den Longplays kann Universal den Abstand zum Mitbewerber mit einem Anteil von 35,46 Prozent sogar noch vergrößern. 2005 betrug er lediglich 3,17 Prozentpunkte, in diesem Jahr wächst er auf 5,88 Prozentpunkte. Dafür behält Sony BMG die Führung bei den Compilations und erobert auch die Spitzenposition bei der nationalen Auswertung der Singles. Hier führt Sony BMG dank Künstlern wie Silbermond, Texas Lightning oder dem WM-Song von Herbert Grönemeyer feat. Amadou & Mariam mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,24 Prozentpunkten vor Universal.

Die anderen beiden Majorfirmen mussten dagegen geringfügig Federn lassen. Trotz eines reduzierten Anteils hält EMI Music nach wie vor den dritten Platz bei den Longplayern, während Warner bei den Singles unverändert vor den Kölnern auf dem dritten Rang liegt.

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Die vollständige Quartalsauswertung finden Sie im aktuellen Livepaper von MusikWoche 51/2006