Recorded & Publishing

Universal-Aktie gewinnt nach Ackman-Angebot

Nachdem die von dem US-Investor Bill Ackman geführte Gesellschaft Pershing Square am 7. April 2026 ein Übernahmeangebot für die Universal Music Group abgegeben hatte, stieg der Kurs des Unternehmens an der Euronext-Börse um mehr als 17 Prozent.

Goldgräberstimmung bei der Universal-Aktie: Noch werden die Anteilsscheine der Universal Music Group an der Amsterdamer Euronext-Börse gehandelt. Nachdem die Aktie seit Jahresbeginn zwischenzeitlich rund 30 Prozent an Wert eingebüßt hatte, folgte jüngst ein rasanter Anstieg.

Am 8. April schloss der Kurs von Universal Music in Amsterdam bei genau 20 Euro. Vom Morgen des 7. April aus betrachtet, gewann man also innerhalb von rund 48 Stunden mehr als 17 Prozent hinzu.

Der Grund dafür ist offensichtlich: Am 7. April 2026 verkündete die vom US-Investor Bill Ackman geführte Gesellschaft Pershing Square, sie habe ein offizielles Übernahmeangebot über rund 56 Milliarden Euro für den Marktführer in puncto Musik abgegeben. Die Universal Music Group bestätigte später am Tag den Erhalt des Angebots und stellte sich hinter das aktuelle Management-Team.

Aktionären des Majors versprach Bill Ackman eine Barsumme von 5,05 Euro pro Wertpapier plus 0,7 Aktien der dann neu zu gründenden US-Aktiengesellschaft Universal Music Group. Insgesamt beziffert das Investmentunternehmen den Kaufpreis somit auf 30,39 Euro pro Aktie.

Beim Schlusskurs vom 2. April würde dies einen Überschuss von 78 Prozent bedeuten, beim Kurs vom Abend des 8. April liegt dieser immerhin noch bei knapp 52 Prozent.