Der französische Vivendi-Konzern hat sein Geschäftsjahr 2006 mit einem Umsatzplus von 2,9 Prozent abgeschlossen. Gemäß der vorläufigen Bilanz nahm der Mischkonzern im vergangenen Jahr 20,044 Milliarden Euro ein. Wenn man die Firmenverkäufe der Jahre 2005 und 2006 aus dem Abschluss herausrechnet, ergibt sich ein Pro-forma-Umsatz von 20,007 Milliarden Euro und ein Plus von 3,3 Prozent. Im Schlussquartal bis Ende Dezember 2006 betrugen die Umsätze von Vivendi 5,545 Milliarden Euro – ein Zuwachs um 1,2 Prozent.
In dieser Größenordnung sank indes das Geschäft der Universal Music Group. 1,657 Milliarden Euro im letzten Jahresviertel bedeuten einen Rückgang um 1,5 Prozent, der laut Konzernleitung auf die Kappe von Wechselkursschwankungen geht. Ohne den Deviseneinfluss – wohl hauptsächlich der schwache Dollar – hätte die UMG ein Umsatzplus von 1,7 Prozent im vierten Quartal eingefahren, hieß es aus der Pariser Vivendi-Zentrale. Über das gesamte Geschäftsjahr verbuchte Universal Umsätze in Höhe von 4,955 Milliarden Euro, was einem Plus von 1,3 Prozent entspricht.
Dabei beliefen sich die Einnahmen aus dem digitalen Geschäft auf 477 Millionen Euro, also auf einen Anteil von 9,6 Prozent am Gesamtumsatz. Der Digitalbereich wuchs im Jahresvergleich um 84 Prozent. Ohne ins Detail zu gehen, berichtet die Vivendi-Bilanz zudem von einem Umsatzplus in Höhe von 3,3 Prozent für die Musikverlagssparte.
Die Zuwächse schreibt Universal vor allem dem Downloadverkauf, höheren Lizenzeinnahmen in den USA und einem insgesamt robust wachsenden Geschäft in den Märkten UK und Japan zu. In Europa konnte die UMG zudem ihre Marktanteile in Spanien und den Niederlanden erhöhen. Zu den bestverkaufenden Produkten des letzten Jahres zählten Alben von U2, Nelly Furtado, Andrea Bocelli, Snow Patrol, The Killers, Gwen Stefani, Akon, Take That und Jay-Z.






