Die UNESCO nennt die Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt im Kapitel „Globales Mandat: der Schutz der künstlerischen Freiheit in Recht, Politik und Praxis“ ihres Weltkulturberichts.
Der Report dient als zentrales internationales Monitoringinstrument zur Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens von 2005 zum Schutz sowie zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen. Die Autor:innen stützen das Papier auf Berichte von Staaten sowie ergänzende Datenerhebungen und wollen so einen Überblick über kulturpolitische Entwicklungen, Herausforderungen und Empfehlungen für die Kulturpolitik weltweit bieten.
Die Ausgabe von 2026 baut wesentlich auf Staatenberichten aus dem Jahr 2024 auf und stellt Initiativen vor, die kulturelle Vielfalt besonders fördern. Auch im deutschen Staatenbericht führen die Verfasser:innen Themis als Beispiel guter Umsetzungspraxis auf, und zwar auf Seite 243.
Maren Lansink, geschäftsführende Vorständin der Themis Vertrauensstelle, kommentiert die Würdigung: „Die Nennung im UNESCO-Weltkulturbericht und im deutschen Staatenbericht freut uns sehr und zeigt, dass strukturierte Präventions- und Beratungsangebote wie unseres auch international als Teil einer wirksamen Kulturpolitik wahrgenommen werden. Für uns ist das zugleich Ansporn, unsere Arbeit für den Schutz künstlerischer Freiheit weiter auszubauen.“
Die Themis Vertrauensstelle berät und unterstützt Betroffene von sexueller Belästigung und Gewalt in der Kultur- und Medienbranche.







