Recorded & Publishing

City Slang holt Die Anstalt an Bord

Von „Liebe auf den ersten Blick“ berichtet City Slang, wenn es um Die Anstalt geht. Nun hat das Berliner Trio bei dem von Christof Ellinghaus geleiteten Label einen Plattenvertrag unterzeichnet. Das zunächst in Eigenregie veröffentlichtes Debütalbum der Band soll im Rahmen der Zusammenarbeit in Form einer Deluxe-LP noch einmal neu erscheinen.

“Im Kern sind Die Anstalt eine Punkband“, heißt es zum Signing aus dem Hause City Slang: „Kein Posieren. Keine Kompromisse. Kein Bullshit.“ Die 2023 in Berlin gegründete Band bewege sich zwischen Post-Punk, Minimal Synth und frühem EBM, Boy Harsher, DAF, frühen EBM, Synth-Punk oder X-Mal Deutschland: „Und dann ist da diese Surf-Gitarre, die eigentlich nicht funktionieren dürfte und doch alles zusammenhält.“

Nun unterschrieb die Band um Carmen Redeker, Jakob Feyerherm und Emanuele Mattei weltweit bei City Slang, wo man am 25. September 2026 das im Herbst 2025 in Eigenregie veröffentlichte Debütalbum noch einmal auf Vinyl in den Handel bringen will – im Streaming ist „Die Anstalt“ bereits über City Slang verfügbar.

Zuvor touren Die Anstalt Ende August und Anfang September mit A Place To Bury Strangers durch Großbritannien und Irland; der Kontakt zu der US-Band entstand laut City Slang bei einem Livegastspiel von Die Anstalt in New York.

Außerdem bereits geplant ist eine Headline Show im Berliner S036 am 19. November.

Zunächst hätten Die Anstalt sich selbst um Kassetten, Platten und Shows gekümmert: 2024 erschien die EP „Rat Race“, seit Anfang 2025 ist die Booking Agentur Milk Me mit an Bord und 2025 erschien das erste – „natürlich selbstbetitelte“ – Album auf laut City Slang schnell ausverkauften 300 LPs.