Der kalifornische Digitalvertriebsdienstleister Digital Music Group konnte seine zweite Jahresbilanz zwar mit deutlich verbesserten Zahlen abschließen, doch das junge Unternehmen schreibt noch immer rote Zahlen. 1,06 Mio. Dollar betrug der Jahresumsatz zum 31. Dezember 2005. Im Jahr davor, als die DMG gegründet wurde, waren es erst 73.000 Dollar.
Gleichzeitig wuchs der Nettoverlust von 767.000 auf 1,69 Mio. Dollar. Das vierte Quartal schloss die DMG mit Umsätzen von 597.000 Dollar und einem Nettoverlust von 402.000 Dollar ab. Im Vergleichsquartal betrug der Umsatz erst 49.000 Dollar, die Verluste lagen jedoch bei 467.000 Dollar. Das seit kurzem börsennotierte Unternehmen befindet sich also auf einem Kurs in Richtung Profitabilität.
Ab wann man schwarze Zahlen schreiben wird, wollte President & CEO Mitchell Koulouris nicht prognostizieren. Stattdessen erklärte er, dass der aktive DMG-Vertriebskatalog mit rund 65.000 Titeln für 873.500 Downloadverkäufe im letzten Jahr gesorgt habe. Neun von zehn Songs wurden über iTunes verkauft.





