Der US-amerikanische Digitalvertriebsdienstleister Digital Music Group (DMG) schloss sein drittes Quartal mit verneunfachten Umsätzen ab. In den drei Monaten bis zum 30. September nahm die DMG 1,214 Mio. Dollar ein – 831 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig wuchsen aber auch die Verluste. Der Nettofehlbetrag kletterte im Berichtszeitraum um 186 Prozent auf nunmehr 848.800 Dollar.
Da der Spezialist für Nischenrepertoire im dritten Quartal jedoch durch die Übernahme des Mitbewerbers DRA auch drastisch an Umsatz und Katalog dazugewann, weist die DMG auch Pro-Forma-Zahlen aus, die das Bild der Bilanz korrigieren sollen. Demnach betrug der Umsatz im dritten Quartal 2,545 Mio. Dollar – ein Plus von 168 Prozent – und der Nettoverlust 955.000 Dollar – ein rotes Plus von 149 Prozent. Mit den wachsenden Einnahmen hat sich die DMG also auch einen zusätzlichen Schuldenberg eingehandelt.
Doch das Unternehmen will vorerst weiter durch Zukäufe wachsen, erklärte CEO Mitchell Koulouris. Zum Quartalsende hatte die DMG rund 184.000 Songs im aktiven Angebot, die im Berichtszeitraum 3,471 Mio. Mal verkauft wurden. Durchschnittlich wurde jeder einzelne Titel im Katalog 7,5 Mal verkauft. 68 Prozent dieser Downloads wurden über den iTunes Store abgesetzt.





