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Umsätze und Verluste sinken bei UMG

Die Universal Music Group muss für das erste Quartal 2004 Umsatzeinbußen hinnehmen; gleichzeitig war der Verlust geringer als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Die Universal Music Group muss für das erste Quartal 2004 Umsatzeinbußen hinnehmen; gleichzeitig war der Verlust 43 Prozent geringer als im selben Zeitraum des Vorjahres. So verzeichnet die Musiksparte von Vivendi Universal in ihrem Quartalsbericht ein operatives Minus von 16 Mio. Euro, nachdem vor einem Jahr noch ein Verlust von 28 Mio. Euro verbucht werden musste. Den Rückgang führt das Unternehmen auf Kostenersparnisse, vor allem im Marketing- und Backoffice-Berich, zurück. Die davon ausgehenden Effekte seien allerdings durch massive Umsatzverluste, höhere Aufwendungen für Abschreibungen und Restrukturierungskosten teilweise wieder ausgeglichen worden. Der Umsatz der Universal Music Group belief sich in den Monaten Januar, Februar und März auf 978 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang von elf Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2003. Für den Rest des Jahres kündigt Universal in seinem Quartalsbericht neue Alben von 50 Cent, Mariah Carey, Eminem, Nelly und U2 sowie Greatest-Hits-Zusammenstellungen von Jay Z, George Strait und Shania Twain an.

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