“Es war der richtige Zeitpunkt, das zu machen“, meint Jens Ullrich, Product Manager UMIS (Import) bei UMG. Der erste Titel der „Deluxe-Edition“, das Live-Album „Frampton Comes Alive“ von Peter Frampton, erschien bereits im Januar 2001, ziemlich genau 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung. Seitdem folgten im Abstand von zwei Monaten zwölf weitere Meilensteine – von Blind Faith und Bob Marley, Rick James und Lynyrd Skynyrd, The Who, Marvin Gaye, Velvet Underground und James Brown; vom Debütalbum von Velvet Underground gab es im Juni 2002 eine limitierte Erstauflage mit abziehbarer Banane wie weiland bei der ersten Vinylausgabe (März 1967).
Seit Ende August vermarktet UMG die 13 luxuriösen Reissues im Paket, und Artur Silber vom PR- und Medienservice Silberpfeil in München rührt mit der Intensität des Überzeugungstäters die Promotiontrommel: „Diese Galerie klingender Meisterwerke lässt die Herzen all jener höher schlagen, die wahre Tonträgerkultur zu schätzen wissen.“ Die aufwändig gestalteten Digipacks stecken im Plastikschuber und enthalten jeweils zwei CDs. Auf diesen gibt es neben dem jeweiligen Originalalbum Bonusmaterial in Form von Alternativversionen, Konzertmitschnitten, Remixen oder Studio-Outtakes zu hören. Das alles wurde digital neu gemastered, und die umfangreichen Booklets enthalten Texte zur Entstehungsgeschichte und seltene Fotos. „Das sind echte Sammlerstücke“, betont Ullrich. Deshalb könne die Reihe noch „ewig fortgesetzt werden“, was UMG auch tut. So erscheinen demnächst Titel von den Gin Blossoms und von Lionel Ritchie. Angenehmer Nebeneffekt: Wer edle Teile wie die „Deluxe-Edition“ sammelt, der kopiert und brennt sie vermutlich nicht.






