Recorded & Publishing

Umfrage zur Entwicklung des Dance-Markts

Im vergangenen Jahr lösten Hits wie „Call On Me“ eine neue Zuversicht im Dance-Bereich aus. MusikWoche fragte Vertreter der Branche, wie sich die Situation seitdem verändert hat.

Axel Wirtz, A&R Manager Dance bei der Universal Domestic Division: „Nachdem das Dance-Segment verkaufs- und chartstechnisch 2003 völlig in den Keller ging, waren die Erfolge von Eric Prydz oder den Global Deejays im vergangenen Jahr natürlich ein Lichtblick. Denn sie haben gezeigt, dass es doch noch möglich ist, auch mit Dance-Musik hoch zu charten. Allerdings entstehen solche One Hits meistens durch griffige Medien-Kooperationen oder andere marketingbezogene Besonderheiten und können daher noch nicht allein Aufschluss über das Marktgewicht eines ganzen Genres geben. Aber diese Hits haben nach der durchschrittenen Talsohle den Believe und die Perspektive vieler Dance-Schaffenden wieder verbessert und sie auch wieder aktiver werden lassen. Es ist nun sehr wichtig, sehr zielgruppenorientiert zu arbeiten und dabei auch innerhalb des Dance Segmentes konkret zu differenzieren. So bedienen wir mit Dance-Pop-Acts wie Chipz und Ilona eine eher sehr junge Zielgruppe, wohingegen wir mit anspruchsvoller elektronischer Musik von Paul van Dyk auf ein älteres, musikerfahreneres Publikum abzielen. Dabei versuchen wir ein insgesamt möglichst breites und stimmiges Spektrum zu erreichen, was in sich zwar unterschiedlich ist, aber doch einen klaren gemeinsamen Nenner hat: Qualität. Denn Qualität ist das einzige, was sich durchsetzt.“

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