Recorded & Publishing

Umfrage Music Publishing: „KI-Anwendungen haben bei uns den Fuß in der Tür“

In der AI/KI-Diskussion ging es zuletzt zumeist um große Fragen in Sachen Transparenz, Vergütung oder Nutzungsvorbehalte. Abseits der Schlagzeilen aber fragte MusikWoche bei ausgewählten Musikverlagen nach, welche Rolle KI-Anwendungen heute bereits im Tagesgeschäft spielen.

“Wir haben hier bei Roba schon recht früh begonnen, uns mit KI zu beschäftigen“, berichtet Christian Baierle, Managing Director Roba Music Publishing. „So halten wir regelmäßige Workshops und Schulungen zu dem Thema ab. Denn KI zieht nunmehr in die meisten unserer Standardanwendungen ein – vom Personalwesen über Metadaten-Enhancement bis zur Content Produktion – und muss auch hier verstanden und bedient werden.“ Intern habe man sich dabei „vor allem auf die Möglichkeiten zur Verbesserung unserer musikverlegerischen Prozesse konzentriert“, ergänzt Baierle: „KI betrachten wir dabei nicht isoliert, sondern sehen diese als Erweiterung unserer bereits automatisierten Prozesse“. So habe man bereits früh KI für Tracking-Prozesse etabliert. „Derzeitige KI-Projekte umfassen bei uns unter anderem die Etablierung von intelligenten Chat Bots für erklärungsbedürftige musikverlegerische Dienstleistungen wie etwa der Synch-Lizenzierung.“

Neugierig?

Jetzt als Abonnent anmelden und weiterlesen.

Du hast noch kein Abo? Dann hol dir jetzt das Digitalabo für nur 39,90 Euro pro Monat.

Anmelden