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UK-Veranstalter freuen sich über steigende Besucherzahlen

Die führenden britischen Spielstätten konnten 2006 einen Anstieg der Besucherzahlen um elf Prozent verzeichnen. Nach einer Studie der National Arena Association lag die Gesamtzahl der Ticketkäufer bei 8,3 Millionen.

Die führenden britischen Spielstätten konnten 2006 einen Anstieg der Besucherzahlen um elf Prozent verzeichnen. Nach einer Studie der National Arena Association lag die Gesamtzahl der Ticketkäufer bei 8,3 Millionen.

Die Kartenabsätze für reine Musikveranstaltungen kletterten demnach um ebenfalls elf Prozent auf 5,9 Millionen Besucher. Den größten Anteil an den Musikshows stellen Pop-Konzerte mit 2,03 Millionen verkauften Tickets, gefolgt von 1,96 Millionen für Rock- und 1,66 Millionen für Klassikkonzerte. Für den Rest zeichnen laut „Billboard“ familienorientierte Middle-Of-The-Road-Events verantwortlich.

Die meisten Besucher im vergangen Jahr zog die Show „Disney On Ice“ in ihren Bann: Für die 124 Veranstaltungen wurden insgesamt 544.583 Karten abgesetzt. Dahinter platzieren sich – mit deutlichem Abstand – Take That mit summierten 294.318 Besuchern. Mit durchschnittlich 18.116 Besuchern führen die Red Hot Chili Peppers die Rangliste der Acts mit den meisten Kartenkäufern pro Show an, dahinter rangieren die Eagles (12.853), George Michael (12.377) und Depeche Mode (11.744).

Mit gemittelten 30,45 Pfund (44,83 Euro) kostete ein Ticket 2006 deutlich mehr als noch im Jahr zuvor mit 25,47 Pfund (37,50 Euro). Der durchschnittliche Kartenpreis für reine Musikveranstaltungen kletterte sogar im selben Zeitraum von 32,14 Pfund (47,32 Euro) auf 36,45 Pfund (53,66 Euro).

Die National Arena Association wurde 1991 als Forum für Manager von Spielstätten gegründet, die über eine Kapazität von mehr als 5000 Plätzen verfügen. Derzeit sind 16 Veranstaltungsorte in der Vereinigung vertreten, darunter die Wembley Arena, die Royal Albert Hall und das NEC in Birmingham.