Die britische Regierung startet eine parlamentarische Untersuchung bezüglich des Ticket-Schwarzhandels. Der Sonderausschuss für Kultur, Medien und Sport wird dabei den Schwarzhandel bei Musik- und anderen Kulturveranstaltungen sowie bei Sport-Events unter die Lupe nehmen. Der Ausschuss soll prüfen, ob die Praxis des privaten Wiederverkaufs von Eintrittskarten beispielsweise bei Popkonzerten akzeptabel ist und ob das bereits existierende Verbot des Schwarzhandels bei Fußballspielen auf andere Events ausgedehnt werden soll.
Der Ausschuss soll dazu Meinungen von Vertretern des Livemusik-Business einholen. Das Gremium wird Veranstalter, Ticketing-Agenturen und weitere mit dem Themenkreis befasste Parteien um schriftliche Ausführungen ersuchen. Letztes Jahr hatte die Labour-Regierung noch verlauten lassen, sie habe nicht die Absicht, den Schwarzhandel von Konzertkarten unter Strafe zu stellen.
Stuart Galbraith, Managing Director von Live Nation UK, erklärte, er begrüße grundsätzlich die neuerliche Untersuchung. Jedoch bleibe er davon überzeugt, dass sie keinerlei Nutzen haben werde.






